Sicherheit & Datenschutz, im Detail
Dieselbe Transparenz-Übersicht, die du auch in der App unter „Datenschutz & Recht“ findest. Bewusst in Alltagssprache und ehrlich. Stand: 30.06.2026.
Deine Daten gehören dir. Es gibt keinen Server bei uns, kein Tracking, keine Werbung, keine Provision. Deine Einträge bleiben auf deinen Apple-Geräten. Wenn iCloud-Sync an ist, gleichen sie sich verschlüsselt über deine private iCloud zwischen deinen Geräten ab, nie über uns oder Dritte.
Wo liegen meine Daten?
- Deine Einträge liegen lokal auf dem Gerät und, wenn iCloud-Sync an ist, zusätzlich in deiner privaten iCloud, damit sie auf deinen Geräten verfügbar sind. Es gibt keine Server-Datenbank und keinen Account bei uns.
- Wir sehen deine Daten nicht. Kein Tracking, keine Werbung, keine Provision. Die App verdient nichts an deinen Entscheidungen.
- Ein Backup erstellst nur du selbst, lokal. Es wird nirgendwo automatisch hochgeladen und ist mit deinem Passwort verschlüsselt (AES-256-GCM).
Wie sind sensible Daten geschützt?
- App-Sperre: Wenn du sie einschaltest (im Onboarding vorausgewählt), musst du die App mit Face ID, Touch ID oder Geräte-Code entsperren. Im gesperrten Zustand wird dein Inhalt gar nicht erst geladen, nicht nur optisch verdeckt.
- Tresor-Zugänge und Schlüssel: Passwörter, Codes und API-Schlüssel liegen im System-Schlüsselbund (Keychain), nur auf diesem Gerät, ohne iCloud-Sync, und sind immer eigens biometrisch geschützt, unabhängig von der App-Sperre.
- iPhone und iPad: Abgelegte Dokumente und Urkunden sind mit Apples Data Protection verschlüsselt, nur bei entsperrtem Gerät lesbar (Secure Enclave). Deine erfassten Vertrags- und Finanzdaten liegen in einer geschützten App-Datenbank, die nach einem Geräte-Neustart erst nach der ersten Entsperrung lesbar wird.
- Mac: Der Schutz der abgelegten Dateien und Vertragsdaten hängt an der Festplatten-Verschlüsselung FileVault. Die App zeigt dir den FileVault-Status an. Ist er aus, empfiehlt sie dir, FileVault in den macOS-Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit“ zu aktivieren. Ohne FileVault liegen Dateien unverschlüsselt auf der Platte.
- Biometrie: Deine Face-ID- oder Touch-ID-Daten verlassen niemals das Gerät. Die App bekommt nur ein Ja oder Nein, nie deinen Fingerabdruck oder dein Gesicht.
Was verlässt das Gerät, und was nie?
- An uns oder Dritte: nie etwas. Es gibt keinen Server bei uns, der deine Daten sammelt.
- iCloud-Sync (deine Entscheidung): Ist er an, gleichen sich deine Einträge verschlüsselt über deine private iCloud (über Apples CloudKit) zwischen deinen Geräten ab. Schalte ihn aus, wenn alles ausschließlich auf diesem Gerät bleiben soll.
- Bleiben immer lokal: deine Tresor-Passwörter und API-Schlüssel im Geräte-Schlüsselbund sowie die eigentlichen Original-Dateien und Scans, sofern du sie nicht selbst teilst.
- KI-Analyse: Nur im Cloud- oder Hybrid-Modus und nur, wenn du sie auslöst, wird der erkannte Text (Police, beim Lotsen auch Profil- und Vertragsangaben als Text) an den von dir gewählten Anbieter gesendet. Nie das PDF, nie Fotos. Im Offline-Modus verlässt dafür nichts das Gerät. Der Standard ist Offline.
- Cloud ohne eigenen Schlüssel: Wählst du „Cloud" und legst keinen eigenen API-Schlüssel an, läuft die Analyse über einen Studio-Malibu-Server, der die Anfrage an Claude von Anthropic weiterleitet. Du brauchst dafür kein eigenes Konto bei Anthropic. Wer lieber direkt mit dem eigenen Konto zahlt, kann in den Einstellungen jederzeit einen eigenen Schlüssel (Claude, OpenAI oder Gemini) hinterlegen.
- Apple Intelligence (On-Device): läuft direkt auf deinem Gerät, ganz ohne Internet. Voraussetzung ist ein Apple-Intelligence-fähiges Gerät: iPhone 15 Pro oder neuer, iPad oder Mac mit M1-Chip oder neuer (auf Intel-Macs nicht möglich). Diese Geräte-Anforderung setzt Apple und sie bleibt auch mit künftigen iOS- und macOS-Versionen bestehen. Aktuell deckt Apple Intelligence bei uns die Extraktion einzelner Policen ab. Die Haushalts-Lückenanalyse, der Marktvergleich und der Berater-Export brauchen wegen ihres größeren Umfangs noch die Cloud und kommen mit iOS 27/macOS 27 (voraussichtlich Herbst 2026) auch on-device.
- Markt-Referenzwerte: Beim Start prüft die App einmal, ob es aktualisierte Referenzwerte gibt (z. B. Strom- und Gaspreise, Inflationsannahme), und lädt nur diese herunter. Dabei werden keine deiner Daten gesendet und keine Kennung übertragen.
Teilen
- Etwas verlässt dein Gerät nur, wenn DU es aktiv über das Teilen-Menü versendest. Bei sensiblen Dokumenten warnt dich die App vorher.
- Beim Teilen mit Partner oder Vertrauensperson wird das Paket mit AES-256 verschlüsselt und ist nur mit einem separaten Code lesbar, den du getrennt weitergibst. Es läuft kein Server dazwischen.
- Tipp: Ausweis-Kopien nie ungeschützt per E-Mail senden, nicht benötigte Felder schwärzen. (Quelle: Personalausweisportal des BMI.)
Auf geprüfter Apple-Plattform
iPhone und iPad: iOS ist vom deutschen BSI nach Common Criteria EAL4+ zertifiziert und für Behördendaten (VS-NfD) freigegeben. iPhone und iPad sind die weltweit einzigen Consumer-Geräte, die von der NATO für klassifizierte Informationen zugelassen wurden. BSI-Pressemitteilung
Mac: Die App ist von Apple geprüft und notariert und läuft mit Hardened Runtime. Deine Daten liegen mit AES-256 verschlüsselt lokal, geschützt durch Touch ID oder deinen Mac-Anmeldecode und die Secure Enclave moderner Apple-Silicon-Macs.
Wie verdient LifeLotse Geld?
Kurz: nicht an dir und nicht an deinen Entscheidungen. Keine Provision, kein Affiliate, keine Vermittlungsgebühr. Egal welchen Tarif oder welche Versicherung du wählst, LifeLotse verdient daran nichts. So finanziert sich die App: ein einmaliger Kauf, kein Abo. Deine Daten und alles, was du erfasst hast, gehören dir und funktionieren dauerhaft weiter.
Rechtlicher Hinweis
Kein Makler, keine Provision. LifeLotse ist eine unabhängige Analyse-Software und erbringt keine Versicherungsvermittlung im Sinne des § 34d GewO. Die Analysen sind unverbindliche, automatisiert erstellte Einschätzungen und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Entscheidungen triffst du eigenverantwortlich.
Wenn ein Cloud-KI-Anbieter genutzt wird, verarbeitet dieser den gesendeten Text nach seinen eigenen Nutzungsbedingungen. Wer maximalen Datenschutz will, nutzt den Offline-Modus (lokale KI).